Humanistisch, wirksam und erfüllend
Mit Fortbildungen eine fachlich fundierte Ressourcenorientierung in der Artbeit mit staffällig gewordenen Menschen vorantreiben.
Humanistisch, wirksam und erfüllend
Humanistisch, wirksam und erfüllend
Mit Fortbildungen eine fachlich fundierte Ressourcenorientierung in der Artbeit mit staffällig gewordenen Menschen vorantreiben.
Was wir wollen
Uns sind Wirksamkeit, Entwicklung und eine nachhaltige Veränderung besonders wichtig. Deshalb unterstützen wir sehr Fachkräfte und deren Führungskräfte, die in ihrer Arbeit mit straffällig gewordenen Personen noch wirksamer sein wollen. Wir möchten, dass die vielerorts gut etablierte und sehr nützliche Risikoperspektive mehr und mehr durch eine Orientierung auf Menschlichkeit, Ressourcen und tiefgreifende Veränderung ergänzt wird. Um bei diesem Change einen Beitrag zu leisten, bieten wir diverse Fortbildungen an, die maßgeblich von unserem vielfältigen, wissenschaftlich fundierten Wissen und der vielseitigen, jahrelangen Erfahrung in der Praxis getragen werden.
Dabei vertreten wir einem humanistischen Menschenbild an. Jede Person hat nicht nur das Recht, sondern immer auch die Fähigkeit zur eigenen Entwicklung und Entscheidung. Für uns geht es darum, sichere Räume zu schaffen, damit diese Möglichkeiten für ein besseres Miteinander gesehen und genutzt werden.

Dr. Stefanie Schmidt
Dr. Stefanie Schmidt
Stefanie konzentrierte sich im Psychologiestudium zunächst auf kognitive Grundlagenprozesse und vertiefte später den Bereich Rechtspsychologie. Dieser Schwerpunkt ermöglichte ihr Forschung mit großer Reichweite für viele Beteiligte. Dabei verband sie Fragen zur Kriminalprognose mit ihrem Wissen um interkulturelle Psychologie und verfasste an diesem Schnittpunkt ihre Diplomarbeit und Promotion („Interkulturelle Aspekte der Kriminalprognose“). Neben der praktischen Tätigkeit im Strafvollzug war sie vor allem in eine rege Publikations- sowie universitärer Lehr- und Forschungstätigkeit eingebunden. Dabei standen vor allem die Weiterentwicklung fundierter Risikoeinschätzungen zur besseren Rückfallvorhersage im Mittelpunkt. Diese Erkenntnisse trug sie durch Vorträge und Schulungen auch in die Praxis, um die Risikoeinschätzungen in den Institutionen der Justiz zu verbessern. Zunehmend fehlte Stefanie jedoch ein zwischenmenschlich moderiertes Gefühl der Wirksamkeit. Deshalb absolvierte sie eine Ausbildung zur interkulturellen Trainerin (dgikt), um dazu beizutragen, dass diverse Einrichtungen der Justiz mehr und mehr kultursensibel handeln.
In der Zusammenarbeit mit Tony Ward, bei dem sie in Neuseeland ihr Post-Doc absolvierte, lernte sie das Good Lives Model (GLM) näher kennen. Da Stefanie vor allem der Glaube an die Entfaltungsfähigkeit eines jeden antreibt, stieß dieser Impuls auf stetig wachsende Begeisterung. Endlich hatte sie etwas an der Hand, das humanistische Werte und eine konsequente Ressourcenorientierung bei gleichzeitiger Risikoreduktion so praxisnah in die Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen integriert. Nachdem sie die allerersten GLM-Workshops in Deutschland mit Tony Ward organisiert hat, bat Tony Ward sie als seine Assistentin das Modell in Zukunft im deutschen Sprachraum zu verbreiten.
Über ihren Anspruch die Themen ihrer Workshops und Seminare nicht nur vorzustellen, sondern echt, ehrlich und kraftvoll zu vermitteln, begegnete Stefanie auch den Grundlagen der GFK (Marshall B. Rosenberg) und ließ sich zum Coach der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ausbilden. Neben diesen Herangehensweisen vertraut Stefanie in ihrer Arbeit sehr stark auf systemische Denk- und Handlungsweisen, die sie seit ihrer Ausbildung zur systemischen Beraterin (isb Wiesloch) schon lange begleiteten.

Johanna Herrmann
Johanna Herrmann
Johanna Herrmann hat als Psychotherapeutin und Systemische Therapeutin in verschiedenen Bereichen von Justiz, Maßregelvollzug, Sozialtherapie und Forensischer Nachsorge gearbeitet. Ihre Neugier und Offenheit für Neues hat sie während ihres Studiums der Forensischen und Klinischen Psychologie nach England und Neuseeland getrieben. Auch durch ihre berufliche Tätigkeit zieht sich der Wechsel von Perspektiven und Kontexten wie ein roter Faden: Von Psychologischer Beratung und Krisenintervention über Kriminal- und Psychotherapie bis hin zu Seminarleitung und Supervision. Dabei ist es ihr wichtig zu verstehen, was ihr Gegenüber antreibt und zu Wachstum und Veränderung bewegt.

